Riesen, bzw. der Begriff Riese („der Erhabene“) kommen in so ziemlich allen Mythologien als Wesen von enormer Größe und Stärke vor.
Vermutlich stellen sie die Naturgewalten in personifizierter Form dar. Auch in der keltischen Mythologie wird immer wieder von Riesen erzählt. Das keltische Wort dafür ist „Cauros“, im walisischen wurde daraus „Gawr“, im irischen „Curad“.
In den Sagen aus Irland gibt es mehrere Gestalten, die in Form eines Riesen auftreten. Einige Hinweise sind auch nur verdeckt zu erkennen. So werden aus Feldern, die die Nachkommen Nemeds und Partholons anlegten, in der Schrift große Ebenen und aus deren Gräbern enstehen riesige Seen. Die Augen des fomorischen Königs Balor sollen groß gewesen sein, daß es vier Männer mit Eisenhaken bedurfte um die Augenlider zu öffnen und zu schliessen. Auch der Löffel von Dagda ist ein Hinweis. Dieser soll so groß gewesen sein, daß sich ein menschliches Paar dort hinein hätte legen können.
In den schottischen Sagen werden die Riesen als Foawr bezeichnet. Diese sind der Sage nach auch für den Tag- und Nachtwechsel verantwortlich sind, indem sie sich einen großen Felsen zuwerfen der dann immer den Himmel verdunkelt.
Als Mitglied im Eichenhain hast Du viel mehr Möglichkeiten, kannst mehr im Forum lesen, schreiben und den vollen Funktionsumfang inklusive der Arcade-Games, dem Hangman-Spiel und dem Lexikon nutzen! Nach Deiner Anmeldung wird Dein Account durch einen Admin freigeschaltet und Du wirst darüber benachrichtigt. Durch einen einfachen Klick auf diese Mitteilung kommst du zur Registrierung!


