Author: Dubhdara » 10. Dec 2009, 06:41
Die Natur, und dabei ist es egal ob man idyllisch im Münsterland wohnt oder wie ich hier mittten im Ruhrgebiet, sollte uns besonders am Herzen liegen. Sie ist nicht nur Lebensraum für uns Menschen, viele Tiere und Pflanzen, sondern sie dient uns auch als ein Ort an dem man seinem Glauben in der entsprechenden Form zelebrieren kann. Da sie somit unsere "Kirche", oder besser unser Tempel ist, haben wir eine besondere Verantwortung für sie. Das bedeutet natürlich auch, dass man nicht einfach mal auf den Hügel klettert und ein Feuerchen entfacht, was in den meisten Fällen eh verboten sein dürfte, sondern das man sich zurückhaltend dort bewegt, und was viel wichtiger ist auch mal bückt und eben den Müll sammelt den andere liegen lassen. Dies muß jetzt keine groß angekündige Aktion sein, und noch viel weniger halte ich von großen "Lobhudeleien" nach dem Motto "Ich der große Umweltschützer habe heute säckeweise Müll gesammelt". Ich denke wer sich als Naturreligiösen Menschen bezeichnet braucht sowieso keine Erwähnung der Tatsache das er Müll gesammelt hat, weil es eine Selbstverständlichkeit ist seinen Tempel rein zu halten. Wenn man natürlich mal einen besonderen Fund gemacht hat, dann darf man den hier gerne mal kundtun. Was evtl. Ambitionen angeht an exponierten Orten in der Natur seinen Glauben auszuleben sollte immer versuchen dies an einem stillen, abgelegenen Ort zu tun. Es ist keinem geholfen wenn man Götteranrufungen schreiend auf dem Trimm-Dich-Pfad im Wald durchführt nur eil da grade eine Eiche steht und just die Selbsthilfegruppe "Ischiasnerv klemmt" ihre Runden dort dreht. Man wird nicht ernsthafter wenn die Zahl derer die den Kopf schütteln steigt, und man tut dies schließlich zur Ehre der alten Götter und nicht zur Belustigung der umherlaufenden Bevölkerung.
Tyron tá mo chroí gafa agat. Tá han-bhrón ormsa
Eigentlich bin ich ganz anders...