Eine Studie der Universität Jakarta hat der geplanten Goldmine Toka Tindung ein negatives Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt. Möglich sind lediglich kurzfristige Gewinne, die langfristig die vitalen Wirtschaftssektoren Tourismus, Fischerei und Landwirtschaft schädigen. Die lokale Umweltgruppe Ammalta macht deutlich, dass durch den Betrieb der Mine vor allem die lokale Bevölkerung leiden würde. Ihnen droht die Zerstörung ihrer Umwelt, der Verlust ihrer Landrechte, die Vernichtung wertvoller Wälder, die Verseuchung des Grundwassers sowie die Bedrohung ihrer Existenz- und Wirtschaftsgrundlagen. Entgegen der Empfehlung der Provinz-Regierung hat das Ministerium für Energie und Mineralien den Bau der Goldmine erlaubt. Rettet den Regenwald hat in der Vergangenheit schon häufiger auf die Missstände im Umfeld der Goldmine aufmerksam gemacht.
Trotz aller negativer Folgen hält die Regierung weiter an ihren Plänen fest. Selbst der bisherige Umweltminister Rahmat Witoelar, einst Kritiker des Projekts, unterstützt Toka Tindung seit kurzem. Und auch die Raumordnung der Region wurde zu Gunsten der Goldmine plötzlich abgeändert. Die Umweltgruppe Ammalta geht von Korruption und politischem Druck von hoher Stelle aus und fordert den Indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono auf, die Betriebserlaubnis der Goldmine zurückzunehmen. Unterstützen Sie diese Forderung mit unserer Protestmail.
Eine Übersetzung der Protestmail finden Sie
hier.
Weitere Informationen lesen Sie im Regenwaldreport Nr. 1/2007.
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